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Dissertation in 15 Minuten pro Tag!? 23. März 2011

Wow, bei diesem Titel muss der durchschnittliche Promotionsstudent einfach zu schlagen:

Writing Your Dissertation in Fifteen Minutes a Day lautet das Heilsversprechen der Autorin Joan Bolker. Rechnet man nicht mit einer Promotionszeit von über 20 Jahren oder mit einer Anleitung zum Plagiarismus, dürfte jedem klar sein, dass dies genauso ein Werbegag ist wie die Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben, in der Timothy Ferriss die Geheimnisse seines entspannten beruflichen Erfolges erklärt. Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Blick in das Buch.

I. Der erste Eindruck

Die Struktur des Guide entspricht weitgehend den bisher bekannten Anleitungsbüchern zum Thema: 

Spannend und neuartig wirken hingegen einzelne Unterabschnitte mit den Titeln “Writing Addiction”, “Funky Exercises for Times When You’re Stuck” und ”The Dissertation Support Group”..

Auf die Darstellung dieser Neuigkeiten will ich mich hier bei der Vorstellung beschränken.

II. Über die Autorin

Das Buch ist eine Sammlung erfolgreicher Strategien, die die Autorin in ihrer über dreißig-jährigen Erfahrung bei der Betreuung von Doktoranden, insbesondere im Harvard Writing Center, aber auch in ihrer eigenen langjährigen Zeit bis zur Erlangung ihres Ph.D. entwickelt und angewendet hat.

III. Ins Schreiben kommen

Bolker empfiehlt: “First you make a mess, then you clean it up.” Am Anfang steht keine klare Struktur, die Satz für Satz abgearbeitet und fein ausgearbeitet wird, sondern alle möglichen noch wirren und unzusammenhängenden Gedanken sollten aufs Papier gebracht werden. Nach und nach werden diese dann sortiert und zusammengefügt. In diesem Stadium muss noch nichts perfekt sein, dürfen Lücken bestehen/existieren?[hier passendes Wort finden]. Auf diese Weise wird ein stockendes Schreiben verhindert, stattdessen entsteht ein Schreibfluss.

Im anschließenden Kapitel wird dann auch erklärt mit welchen Techniken sich diese Unordnung wieder aufräumen lässt.

IV. “Writing Addiction”

Der Titel resultiert wohl aus folgender These im dritten Kapitel des Buches. Man sollte versuchen eine Schreibsucht zu entwickeln. Mancheiner, der täglich oder regelmäßig Joggen oder Schwimmen geht, kennt vielleicht das Gefühl, das sich einstellt, wenn er eine längere Zeit mal keinen Sport macht. Ein entsprechendes Gefühl könne sich auch bezüglich des Schreibens einstellen. Zwinge man sich anfangs täglich nur zehn oder fünfzehn Minuten etwas zu schreiben, komme was da wolle, stelle sich schon schnell eine “Writing Addiction” ein, die einen anspornt immer länger und weiter zu schreiben.

Die vollständige Rezension findest du in Kürze hier.

Nach all den vielen guten Tipps sollten dann hoffentlich bald die Worte von S. 127 gelten: “The Best Dissertation Is A Done Dissertation!”

 Hast du das Buch schon gelesen? Was ist deine Meinung? Schreibe einen Kommentar.

Links

Weitere Tipps und Hinweise zur Promotion gibt es bei e-fellows.

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Kommentare»

1. Dissertation in 15 Minuten pro Tag?! « stud. iur. Martin Malkus - 23. März 2011

[...] JuraTube.com findest du den vollständigen [...]






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